Archiv für September 2009
Mit Kasse Personaleinsatz in der Gastronomie besser planen
In den meisten Betrieben wird sich der Einsatz des Personals mit Hilfe von Umsatzberichten aus den Kassen wesentlich effektiver planen lassen. Vor allem bei Stundenlohn Bezahlung in manchen Branchen, wie der Gastronomie kommt es gelegentlich vor, dass das Personal sich noch im Betrieb aufhält, um zusätzlich bezahlte Zeit zu schinden. Das macht heute für jeden Arbeitnehmer im Portemonnaie einen großen Unterschied. Da möchte niemand gerne auf die letzte Stunde verzichten. Das gleiche Problem hat aber auch der Arbeitgeber. Mehrstunden bedeuten auch höhere Personalkosten. Mit Hilfe von Kassen kann er jetzt erfolgreich versuchen, diese zu reduzieren.
Früher war es so, dass ein Gastronom sich im Fall von voll besetzten Schichten auf die Aussagen des Personals, es wäre doch so viel zu tun gewesen, dass es mit Sicherheit nicht möglich war, dass jemand früher hätte gehen können, verlassen musste. Oder er hätte sich die Mühe machen müssen, spät abends noch zum Betrieb zu fahren, um selbst bei ruhigem Betrieb eine überflüssige Kraft nach Hause zu schicken. Heute sind aber die meisten gastronomischen Betriebe mit einer modernen Kasse oder sogar Kassen Systemen ausgestattet. Diese neuartigen Kassen sind dazu in der Lage, Berichte zu übermitteln, die den Arbeitgeber in Echtzeit darüber informieren, wie sich der Umsatz in den einzelnen Stunden entwickelt.
Diese Berichte kann er je nach Wunsch zeitnah per Datenfernübertragung abrufen und in seinem zentralen PC in einigen Minuten auswerten lassen. Wenn daraus ersichtlich ist, dass der Umsatz zur Zeit sehr hoch ist, kann er noch eine zusätzliche Kraft einteilen. Wenn er aber aus dem Bericht erkennen kann, dass nur noch wenig Umsatz in der Stunde gemacht wird, kann er sofort anrufen und veranlassen, dass jemand vom Servicepersonal nach Hause geht. Eine weitere Möglichkeit, die die Daten aus den Kassen bieten ist, dass monatliche Umsatzstatistiken errechnet werden können. Diese Monatsberichte belegen, auch über einen längeren Zeitraum betrachtet, wie sich an gewissen Tagen der Umsatz entwickelt hat. In welchen Stunden der meiste Umsatz gemacht wird und in welchem Bereich des Betriebes, mit welchen Produkten. So ist der Arbeitgeber in der Lage, schon vorab, bei der Erstellung des Personalplanes für die Woche, zu sehen, wann brauche ich wo wie viele Mitarbeiter. Denn für jeden Gast ist nichts ärgerlicher, als zu lange auf die Bedienung warten zu müssen.
Es ist also wichtig, neben der Reduzierung der Personalkosten, auf die Gewährleistung eines optimalen Services zu achten. Denn eingesparte Personalkosten durch die Kassen, bei gleichzeitig sinkendem Umsatz, weil die Gäste nicht mehr zufrieden sind, machen nur wenig Sinn. Es sollte also ein guter Mittelweg gefunden werden. Der Arbeitgeber kann jedoch, wenn er genau weiß, in der letzten Stunde war, laut Kasse, nur noch wenig Umsatz, fragen, warum die üblichen, zusätzlichen Putzarbeiten, die für ruhige Schichten angesetzt waren, nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurden. Denn wenn das Personal meint, es müsste sich noch ein Stündchen herausholen, könnte das ja wenigstens erledigt werden. Da die Rechtfertigung dafür aber lautet, es war doch soviel los, wird natürlich auch nicht geputzt. Das würde ja dann logischerweise auffallen. Kassen sorgen in diesem Fall für größere Transparenz. Wenn die Mitarbeiter wissen, der Chef ruft die Daten aus der Kasse regelmäßig ab, werden sie in ruhigen Zeiten den Putzlappen schwingen, oder sich auf andere Art für den Betrieb nützlich machen. So kann das Kassen System dafür sorgen, dass beide Seiten ihren Nutzen haben und zufrieden sind.
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